Kleines Glück mit Kanten: Waffelrezept aus Travemünde
Es gehört zu den kleinen Ritualen an der Ostsee, dass der Nachmittag irgendwann eine Pause verlangt. Der Wind hat Salz in die Wangen getragen, die Füße sind sandig, und genau dann ist der Moment für etwas Warmes gekommen. Kein Zufall, dass ausgerechnet die Waffel zum festen Begleiter der norddeutschen Seebäder wurde: schnell gebacken, mit den Händen zu halten, und großzügig genug, um sie zu teilen.

Wo die Bäderkultur begann
Travemünde zählt zu den ältesten Seebädern Deutschlands, und man spürt diese Geschichte an jeder Ecke: am Fischereihafen, wo der Duft von frisch gebratenem Fisch über die Kaimauer zieht, und am Alten Leuchtturm, der bereits 1539 erbaut wurde und heute als Museum und Wahrzeichen über der Trave-Mündung wacht. Ein Ort, an dem man morgens Fähren nach Skandinavien ablegen sieht und nachmittags nichts Dringenderes zu tun hat, als eine Waffel zu bestellen.

Waffeln wie aus dem A-ROSA Travemünde

Der Duft, der durch die Küche des A-ROSA Travemünde zieht, lässt sich auch zu Hause einfangen.
Zutaten (ergibt ca. 6–8 Waffeln)
- 100 g Mehl
- 150 g Sahne
- 1 Msp. gemahlene Gewürznelken
- 1 Msp. gemahlener Zimt
- ½ TL Vanillemark
- 1 TL abgeriebene Zitronenschale
- 30 g zerlassene Butter
- 3 Eiweiße (3 Eigelbe für den Teig verwenden)
- 1 Prise Salz
- 60 g Zucker
Zubereitung
- Das Waffeleisen vorheizen.
- Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben. Sahne, Eigelbe und Gewürze hinzufügen und alles gut verrühren. Dann die zerlassene Butter unterrühren.
- Die Eiweiße mit Salz steif schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Zuletzt den Eischnee unterheben.
- Das Waffeleisen mit einem Backpinsel einfetten, den Teig in kleinen Portionen hineinfüllen und die Waffeln goldbraun backen.
- Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Der Tipp aus der A-ROSA Küche: Ein Klecks Sahne, ein Löffel Holsteiner Rote Grütze und schon wird aus der Waffel ein Stück Ostseeküste auf dem Teller.








