
Zwischen Urlaub und Zuhause
25 Jahre A-ROSA Kühlungsborn lassen sich in Kalenderjahren festhalten, in Saisons, in Feiertagen, in Sommern am Wasser. Wirklich greifbar werden sie aber erst durch die Geschichten der Menschen, die immer wiederkommen. Paare, die hier Jubiläen feiern. Freundschaften, die hier weiterlaufen. Mitarbeitende, die ein Haus über Jahre prägen. Und in all dem liegt das stille Vertrauen, mit dem sich viele Gäste längst nicht mehr fragen, ob sie wiederkommen, sondern nur noch, wann.
Der Direktor Julian Tchon fragt Herrn Kauschke nach drei Worten, die das Hotel beschreiben. Er denkt kurz nach und antwortet ein paar Worte mehr: „Ich bin hier zu Hause.“
Wo Hotel Stammgäste freudig erwartet werden
Draußen vor dem A-ROSA Kühlungsborn hält ein Wagen mit Potsdamer Kennzeichen. Toralf Balbon blickt kurz auf, erkennt das Auto und sagt fast beiläufig: „Das sind doch unsere Stammgäste.“ Dann geht er hinaus, um sie zu begrüßen, noch bevor die Koffer ausgeladen sind. Später wird genau dieser Moment in einem Gespräch mit Familie Nowak wieder auftauchen. Als Beispiel für das, was Besucherinnen und Besucher hier besonders schätzen: dass sie nicht einfach anreisen, sondern erwartet werden.



Gäste der ersten Stunde
Irgendwo im Binnenland empfahl ein Reisebüro Paar Kauschke, das eigentlich nach Warnemünde wollte, den Abstecher: „Da ist ein Hotel gerade fertig geworden. Ist ganz schick.“ Das Paar machte sich auf den Weg. Es war begeistert. Das war vor vierundzwanzig Jahren. Seitdem kommt es jährlich, fünf, sechs, sieben Mal. Heute sagt die Frau: „Ich liebe die Ostsee. Ich brauche die. Ich muss dann irgendwann wieder hierher.“ Es klingt nicht wie ein Urlaubswunsch. Es klingt wie eine Notwendigkeit.
Andere haben das Hotel buchstäblich wachsen sehen. Eine Gruppe erinnert sich, den Rohbau beobachtet zu haben, noch bevor die ersten Gäste einzogen. Sie sagten damals: „Da werden wir Gäste sein.“ Und dann waren sie es. Und blieben es.
Stimmen von Stammgästen
Solche Geschichten geben einem Jubiläum erst Gewicht. Nicht als Rückblick in Zahlen, sondern als Sammlung von Momenten, die geblieben sind. Frau Nowak erzählt, dass sie und ihr Mann zu ihrem fünfzigsten Hochzeitstag hier waren und sich noch einmal segnen ließen. Als die Frage aufkommt, ob sie auch den sechzigsten hier feiern werden, nimmt sie die Hand ihres Mannes. Sie schauen sich an und sagen: „Ja.“ Ein leiser Moment, in dem mitschwingt, was nicht ausgesprochen werden muss: dass die Gesundheit mitentscheiden wird. Wenn es passt, werden sie wiederkommen. Es gibt eine Gruppe aus mehreren Paaren, die sich zu Hause kaum sehen, hier aber fast wie von selbst wieder zusammenfinden. Ohne große Verabredung. Man reist an und stellt fest: Die anderen sind auch da.
Dann ist da die Geschichte von Zimmer 16. Bernd kennt es so gut, dass er jeden Abend instinktiv dort steht und mit seiner Karte die Tür öffnen will – auch wenn er in einem anderen Zimmer untergebracht ist. Die Karte funktioniert nicht. Er wundert sich. Seine Lisbeth holt ihn ab. Im nächsten Jahr ist er wieder da.
Und dann Birgit, die vor ein paar Jahren zu ihrem vierzigsten Geburtstag Freunde einlud. Sie machten eine Polonaise durch die Lobby. Die Frauen voran, die Männer folgten irgendwann. Aus diesem Abend ist eine Gruppe geworden, die seitdem immer wiederkommt. Nicht wegen Birgits Geburtstag. Wegen dem, was danach blieb.
Auffällig ist, wie oft die Gäste über Menschen im Hotel sprechen. Über Mitarbeitende, die sich erinnern. Über Gesichter, die vertraut geworden sind. Über eine Form von Aufmerksamkeit, die nicht aufgesetzt wirkt. „Wenn man kommt, sprechen sie einen schon mit Namen an und freuen sich“, sagt Frau Konrad. Einige Mitarbeitende kennen das Haus von Anfang an. Sie haben gesehen, wie aus Gästen Stammgäste wurden. Und aus Stammgästen Freunde.
Ankommen. Wiederkommen. Zuhause fühlen.
„Seitdem sind wir eigentlich nie wieder woanders gewesen“, sagt Herr Konrad. Ein anderer Gast nennt das Hotel „unser zweites Zuhause“. Irgendwann, sagt Frau Schulz, hätten sie sich auch einfach eine Wohnung nehmen können. Doch sie wollten nie die Verantwortung, die Eigentum mit sich bringt, sondern wiederkommen wie Gäste. Gerade das sei das Schöne: dass man sich hier um sie kümmere und sie selbst nichts organisieren müssten. Solche Sätze muss man nicht größer machen, als sie sind. Ihre Kraft liegt gerade darin, dass sie nicht nach Werbesprache klingen. Sie kommen aus gelebter Gewohnheit. Aus Jahren, in denen aus einem ersten Aufenthalt ein vertrauter Ort geworden ist.
Viele Gäste haben über die Jahre offenbar erlebt, dass Gastfreundschaft in kleinen Details entsteht. Darin, dass jemand zuhört. Dass jemand merkt, wer da gerade vorfährt. Dass ein Direktor, der Page, die Rezeptionistin das Auto erkennt und nach draußen geht. Darin, dass beim Ankommen nicht nur der Ablauf stimmt, sondern auch der Ton.
Auch die Lobby hat in vielen Erzählungen ihren festen Platz. Große Sessel, viel Licht, Raum zum Verweilen. „Die Menschen wollen im Urlaub auch miteinander reden“, sagt Frau Tuschner, die seit Jahren herkommt. „Zusammensitzen. Und dafür ist die Lobby da.“ So wird sie für viele zum Mittelpunkt des Hauses, als Ort für Gespräche, Begegnungen und lange Abende ohne viel Programm.



25 Jahre Kühlungsborn – Wir haben gefeiert
Gemeinsam mit unseren Gästen, langjährigen Wegbegleitern und Partnern haben wir 25 Jahre A-ROSA Ostseehotel Kühlungsborn gefeiert – mit herzlichen Begegnungen, genussvollen Augenblicken und vielen kleinen Details, die diesen Tag so besonders gemacht haben. Die schönsten Eindrücke haben wir für Sie in unserem Jubiläumsfilm festgehalten.











